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Dezember 2004

Applikationsbericht:
trim NC - Scharfe Kanten


Die Skisaison hat begonnen und Millionen von Österreichern sitzen wieder jedes Rennwochenende vor den Bildschirmen. Als Skination Nummer Eins ist es um so erfreulicher, dass auch mit der Hightech-Schmiede Wintersteiger ein österreichisches Unternehmen im Bereich Skiservicemaschinen die Nase vorne hat.

Beim Kampf um jede Hundertstelsekunde unserer Rennläufer kommt dem Skimaterial neben der sportlichen Leistung die größte Rolle zu. Ein gut präparierter, geschliffener und gewachster Ski ist die Voraussetzung für den Erfolg jedes Rennläufers. In Zusammenarbeit mit Skiverbänden und Rennserviceabteilungen wurde von der Firma Wintersteiger AG mit Sitz in Ried i. Innkreis eine spezielle CNC-gesteuerte Präzisions-Kantenschleifmaschine mit Ceramic Disc Finish-Technologie entwickelt – die trim NC. Die trim NC ermöglicht konstante und exakte Kantengeometrien und Winkelgenauigkeiten, höchste Schleifqualität und reproduzierbare Winkelkombinationen.  Die Ceramic Disc Finish-Technologie – von über 90 % aller Ski- und Snowboardproduzenten eingesetzt – wurde für die Anforderungen im Rennlauf weiterentwickelt und verbessert. „Als Exklusiv-Ausstatter des ÖSV für Service-Maschinen stehen wir natürlich ständig im Kontakt mit den Serviceleuten und wir investieren jährlich etwa 5 % des Umsatzes in Forschung und Entwicklung,“ so Ing. Gerald Höckner, verantwortlich für Hard- und Softwareentwicklung bei Wintersteiger.  Speziell abgestimmte Ceramic Disc Scheiben sorgen für eine höhere Genauigkeit, absolute Planheit und mehr Möglichkeiten bei der Kantenbearbeitung.


Höchste Präzision
Die Winkelverstellung der Schleifaggregate erfolgt durch ein spielfreies Präzisionsgetriebe. Die Schleifwinkel lassen sich in Schritten von 0,1 Grad einstellen. Die Winkel auf der Ski-Unterkante können von 0,3 bis 3 Grad und an der Seitenkante von 83 bis 90 Grad geschliffen werden. Die servopneumatische Anpresskraftregelung ermöglicht eine Anpassung an die Geometrie des Skis und somit einen gleichmäßigen Abtrag. Sie erlaubt jedoch auch einen unterschiedlichen Abtrag beim Schleifen variabler Winkel.  Durch das Fixieren der Schleifaggregate kann die Disc-Bearbeitung bis in den Schaufelbereich bzw. bis an das Skiende durchgeführt werden, unabhängig von der Schaufel- bzw. Endgeometrie.



Winkelvielfalt
Mit der trim NC können über die Skilänge fünf frei definierte Zonen mit unterschiedlichen Winkeln an der Seiten- und Unterkante gewählt werden. Durch die automatische Skilängenerkennung ist es möglich, ein Schleifprogramm auf unterschiedlich lange Ski zu übertragen. Darüber hinaus können an linker und rechter Skikante unterschiedliche Winkel geschliffen werden. Das ermöglicht eine Abstimmung des Skis auf Rennläufer und Piste, und nicht umgekehrt.

Geringste Rautiefen

Die Vorschubgeschwindigkeit, der Schleifdruck und die Schleifdrehzahl sind über die Skilänge variabel wählbar. Dadurch sind geringste Rautiefen möglich. Die Kante wird plan und glatt. Die Ski werden mit den Laufflächen nach oben bearbeitet. Das ermöglicht einen ständigen Einblick auf den Schleifvorgang. Der Schleifvorgang kann jederzeit unterbrochen werden bzw. können weitere Schleifdurchgänge problemlos und individuell hinzugefügt werden. „Das geschieht bei einer Vorschubgeschwindigkeit von 0,3 – 12m/Minute, das heißt also bis zu 20 cm pro Sekunde Fahrgeschwindigkeit müssen alle Parameter geregelt werden, damit diese Genauigkeit erreicht werden kann. Das ist ein Faktor, den man sich einmal rechnerisch wirklich auf der Zunge zergehen lassen muss, welche Rechenleistung da im Hintergrund von der Steuerung erbracht wird“, so Höckner.


SPS-Steuerung von Sigmatek
Bei den Steuerungen und der Visualisierungen setzt Wintersteiger auf die Produkte von Sigmatek. „Sigmatek ist schon lange unser Partner, was Steuerungen anbelangt. Es gibt schon eine numerisch gesteuerte Maschine für den Belagsschliff, das ist die micro NC, die im Belagsschliff die Qualitäten ausspielt und den hohen Anforderungen im Rennlauf gerecht wird“, erzählt Höckner.
Helmut Fritz, Geschäftsleiter der deutschen Niederlassung von Sigmatek erläutert dazu: „Von der SPS Hardware gesehen, setzen wir einen Industrie PC ein, der extrem kompakt aufgebaut ist, den C-IPC – C für die Modulbaureihe C-DIAS und IPC für IndustriePC.



Zu diesem Zeitpunkt war die C-DIAS Baureihe neu in unserem Programm und auch die Firma Wintersteiger hatte bis dato die Baureihe DIAS bei ihren Maschinen im Einsatz und somit war dies für uns beide ‚Neuland’, was zu einer sehr engen Partnerschaft geführt hat. Es waren also viele Faktoren ausschlaggebend, warum hier eine so enge Zusammenarbeit stattgefunden hat.“

Skiidentifizierung
Um Ski mit verschiedenen Schliffen nach den Tests wieder zu identifizieren und zu unterscheiden, kann ein Barcode-Labeldrucker an die Maschine angeschlossen werden. Durch Scannen des am Ski fixierten Barcode-Klebers kann das jeweilige Schleifprogramm wieder aufgerufen werden. Somit ist auch eine einfache Nachbearbeitung oder geringfügige Änderung der Geometrie möglich.


Voller Überblick
Der 12“ Touchscreen-Monitor von Sigmatek ermöglicht ein schnelles und übersichtliches Arbeiten. Über einfachen Fingerdruck werden Menüs gewechselt und Werte verändert. Programme können individuell gestaltet, abgespeichert und jederzeit wieder abgerufen werden. „Über die S-DVI-Schnittstelle ist der Touchmonitor mit dem C-IPC verbunden. Durch den neuen S-DVI-Anschluss sind in einem einzigen Kabel die digitalen Signale für den Bildschirm, die Informationen vom Touch, der CAN-Bus, USB und die Spannungsversorgung zusammengefasst – der S-DVI-Anschluss beendet somit auch den Kabelsalat,“ so Helmut Fritz.


 


November 2004

Neues modulares und flexibles Grafikterminal

Sigmatek präsentiert auf der Messe das neue innovative Grafikterminal CET 281. Das modulare Terminalkonzept verbindet ein grafikfähiges Display mit freikonfigurierbarer Tastenbelegung und aufschnappbarer SPS. Grafikterminal, CPU und I/Os in einem Gerät - dies ist die perfekte platzsparende und kostengünstigste Maschinenlösung.


Komfort und Flexibilität
Mit einer Auflösung von 128 x 64 Pixel bietet das vollgrafische monochrome LC-Display einen hohen Anzeigekomfort. Neben der Darstellung von Balken, Trends und Bitmaps kann der Text auch in Unicode (kyrillisch, asiatisch, etc.) geschrieben werden. Damit findet das Terminal weltweit seinen Einsatz. Für eine hohe Integrationsfähigkeit des Terminals sorgt der farbneutrale Rahmen aus Aluminium und die Frontfolie mit Einschubstreifen. All diese Merkmale ermöglichen eine einfache und schnelle Anpassung an unterschiedliche Maschinenanforderungen. Das CET 281 verfügt über 28 freiprogrammierbare sowie freibeschriftbare Tasten. Acht davon sind zusätzlich mit einer LED ausgestattet.

Modulares I/O-System
Auf die Rückseite des neuen Grafikterminals können C-DIAS-SPS-Module direkt aufgeschnappt werden. Neben der CPU finden noch 4 weitere Module direkt am Terminal Platz. Dadurch kann eine Vielzahl an bestehenden Standardmodulen mit unterschiedlichen Funktionalitäten und Schnittstellen zum Einsatz kommen. Eine Erweiterung der I/Os ist jederzeit möglich. So können unterschiedlich viele analoge und digitale Ein- und Ausgangsmodule, NC-Module, Transsonar-Wegmessmodule, Schnittstellenmodule, etc. eingesetzt werden. Jede Maschine stellt andere Anforderungen in Bezug auf Leistung und Schnittstellen. Einfach die passende Standard-CPU auswählen und auf die Rückseite aufschnappen - fertig.

Projektierungstool LASAL SCREEN
LASAL SCREEN ist ein HMI-Tool (Human Machine Interface) für alle grafischen Terminals aus dem Hause SIGMATEK. Durch die Verbindung zur gemeinsamen Datenbank kann LASAL SCREEN alle Datenpunkte (Server) im System erkennen. In den fertigen Layouts für Bedienterminals mit Funktionstasten wird die Zuordnung der Tasten bereits angeboten.
Mit der Definition eines globalen Bildes und den davon abgeleiteten Einzelbildern kann die Projektierungszeit erheblich verkürzt werden. Weiters bietet LASAL CLASS dem Anwender auch Funktionalitäten wie Alarmverwaltung, Ereignisverwaltung (Tagebuch), Trenddarstellung, Erstellung von Balkendiagrammen, Online-Sprach- und Einheitenumschaltung, etc.

November 2004

Applikationsbericht:
Schnelle Reaktion gefordert


So vielfältig die Einsatzgebiete für Steuerungen in der Automatisierungstechnik sind, so unterschiedlich sind die jeweiligen Anforderungen. Eine besondere Herausforderung stellen dabei Applikationen dar, die zeitkritisch sind, wie beispielsweise Schraub- oder Nietautomaten. Hier kommt es darauf an, Analogwerte
wie Positionen und Drehmomente in Echtzeit zu erfassen, um damit den Antrieb zu regeln.



Die Firma Stöger Automation in Geretsried südlich von München hat sich auf Schraub- und Montagesysteme spezialisiert. Neuestes Produkt ist eine Maschine zum Setzen von Blindnieten, die mit nur einem Motor auskommt und auf der diesjährigen Automatica vorgestellt wurde. Bei den Steuerungen und den Visualisierungen für seine Blindniet- und Schraubautomaten setzt das Unternehmen zunehmend Produkte von Sigmatek ein. „Wir arbeiten jetzt knapp zwei Jahre zusammen. Wir haben am Anfang mit einem gemeinsamen Projekt begonnen, später sind dann weitere nach und nach dazu gekommen. Jetzt sind wir in der Phase, in der wir unsere Systeme standardmäßig mit Sigmatek - Steuerungen anbieten wollen“, erklärt Firmeninhaber und Geschäftsführer Lorenz Stöger.

Der wichtigste Grund für diese Entscheidung war, dass die Steuerungslösungen die hohen Geschwindigkeitsanforderungen bei der Erfassung analoger Messwerte erfüllen und kurze Zugriffszeiten auf die Antriebe ermöglichen, was letztendlich entscheidend für die Prozessqualität beim Schrauben ist. Der reine Schraubvorgang dauert je nach Schraube in der Regel zwischen 0,8 und 1 s. Abzüglich der Nebenzeiten bleiben 0,5 bis 0,6 s für den eigentlichen Schraubvorgang. Dabei werden die drei analogen Messgrößen „Weg“, „Winkel“ und „Drehmoment“ mit einer zeitlichen Auflösung von 4 bis 5 ms aufgezeichnet. Notwendig ist dies, weil zum einen die Schrauben möglichst schnell hereingedreht werden sollen und zum anderen der Motor beim Erreichen der erforderlichen Tiefe beziehungsweise der Anlegedrehmoment bei Drehmomentschrauben rechtzeitig heruntergeregelt und gestoppt werden muss.

Schneller Bus zwischen Steuerung und Servoregler
Realisiert wird diese hohe Geschwindigkeit durch A/D-Wandler mit 14 µs Wandelzeit pro Kanal für die analogen Messwerte sowie durch den internen Bus von der Steuerung zum Servoregler. Servoregler und Steuerung sind so zu einer deterministischen Einheit zusammengeschaltet. Hier sind die niedrige Zugriffszeiten von 6 µs vom Ausgeben bis zum Ausführen eines Befehls wichtig, Reaktionszeiten im Bereich einiger Millisekunden wären hier gar nicht möglich. Früher hat man die Signale auf 100 ms verlängert, da die alte Steuerung Signale im Bereich von 10 ms gar nicht erfassen konnte, zumal das Signal undefiniert kommt, das heißt irgendwann im Programmablauf.

Als Prozessoreinheit kommt ein Industrie-PC aus der C-Dias-Reihe zum Einsatz, an den eine Reihe I/O Module angeschlossen sind, darunter eines um die Analogwerte zu erfassen. Dabei ist  das jeweilige I/O-Modul für die Taktgenauigkeit der Steuerung zuständig. Das heißt, die CPU sendet einen Systemtakt aus, auf den sich automatisch alle I/O-Module synchronisieren. Die Module „wissen“ daher, wann der nächste CPU-Takt kommt und wann die CPU Daten abrufen oder schicken will. Jedes Modul stellt dabei sicher, dass die von der CPU benötigten Daten aufbereitet sind, das heißt, dass alle Analogwerte vollständig gewandelt sind. Es ist gewährleistet, dass der Jitter an der Peripherie nahezu null ist. Das alles passiert automatisch und muss bei der Programmierung der Software nicht explizit berücksichtigt werden.
Am PC ist außerdem direkt der Monitor über DVI-Schnittstelle sowie die Touchscreen-Bedienung angeschlossen, eventuelle Ventile können über CAN-Bus angesteuert werden. Zur PC-Architektur gehört außerdem eine Ethernet-Schnittstelle sowie USB. Zudem ist eine Fernwartung per Modem und die serielle Schnittstelle möglich.

Ein Steuerungskonzept für alle Maschinen
Bei Stöger Automation gibt es ein Konzept für die Steuerungs-Hardware für alle Maschinen, die Systeme unterscheiden sich lediglich durch das Display. Die Steuerungsarchitektur ist überall gleich und hat in der Grundversion bei den kleineren Maschinen je 16 Ein- und Ausgänge. Sie kann bei Bedarf durch weitere I/O-Module ergänzt werden. „Wichtig war für uns, dass wir für alle unsere Maschinen nun eine komplette Steuerungsfamilie von einem Anbieter einsetzen können. Der Vorteil ist, dass es von der Programmiersprache her trotzdem immer das Gleiche ist. Wir können die Software immer wieder verwenden, von der kleinsten bis zur größten Steuerungseinheit“, erklärt Stöger. Helmut Fritz, Geschäftsleiter der deutschen Niederlassung von Sigmatek erläutert dazu: „Die Skalierbarkeit der C-Dias-Reihe ist nur durch die CPU gegeben. Das heißt, sie ist nicht vom System abhängig. Bei uns gibt es kein kleines, mittleres oder großes System mit Unterschieden in der Performance und in der Vielfalt der möglichen Befehle. Die Systeme unterscheiden sich nur hinsichtlich Speicher, Zahl der Schnittstellen usw. Aber die Software läuft überall mit der selben Performance.“

Ein weiterer Vorteil ist die Art der Programmiersprache. LASAL ist ein modernes Programmiertool nach IEC 61131-3 Norm, welche die auf einer Client-Server-Architektur aufsetzt. Dadurch ist garantiert, dass die erstellten Programmmodule immer wieder verwendet werden können, weil keine festen Adressen angesprochen werden. Ein typisches Beispiel dafür ist die Regelung des Antriebs: Für die Steuerung ist es unerheblich, was für ein Antrieb eingesetzt wird – sei es ein Motor oder ein Servoantrieb mit einer 10-V-Schnittstelle. Sie muss nur die notwendigen Sollwerte kennen. So kann man bei Bedarf den kompletten Antriebsblock austauschen, ohne sich über die Steuerung Gedanken machen zu müssen. Das Programmieren erfolgt objektorientiert, wie man es aus anderen Hochsprachen kennt.

Bei Sigmatek sieht man darin die zukünftige Entwicklung, weil zunehmend mehr Entwickler an den Hochschulen in objektorientierter Programmierung ausgebildet werden. Die konventionelle Programmierung wird aber nach wie vor parallel dazu angeboten. Der Geschäftsführer der Stöger Automation GmbH, Lorenz Stöger zieht Bilanz: „Früher haben wir eine Steuerung eingesetzt, die preisgünstig war, aber den Nachteil gehabt hat, dass sie bei den analogen Signalen zu langsam war. Nach den Erfahrungen des ersten gemeinsamen Projekts war für uns klar, dass wir von Sigmatek eine Steuerung bekommen, die zwar vom Preis her im unteren Segment angesiedelt ist, aber was das Zeitverhalten angeht fast die Leistung einer teueren Steuerung bietet. Zudem war für uns wichtig, dass eine ansprechende Visualisierung dazu angeboten wird und wir einen Partner gefunden haben, der auch einen guten Support bietet, weil wir natürlich nicht in jedem Bereich Spezialistent sind.“ 


Oktober 2004

Plug and Play bei Spritzgießmaschinen
Sigmatek & Balluff:
Magnetostriktiver Wegsensor mit neuer Schnittstelle


Magnetostriktive Wegaufnehmer entwickeln sich im Spritzgußmaschinenbereich immer mehr zur bezahlbaren Alternative zu den verschleißanfälligen Linearpotentiometern. Berührungslos arbeitend bieten sie nicht nur eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer bei höherer Auflösung und Reproduzierbarkeit, sondern als Gesamtlösung auch einen Kostenvorteil für den Anwender.

Die Balluff GmbH aus Neuhausen a. F. hat ihre magnetostriktiven Wegaufnehmer der Serie BTL 6 weiterentwickelt und bietet jetzt eine zusätzliche Variante mit digitaler P 111-Schnittstelle an. „Mit der neuen Schnittstelle verfügt man über die Funktionalität eines magnetostriktiven Wegsensors mit einem Feldbus-Interface, allerdings zu einem wesentlich günstigeren Preis und ohne dessen Nachteile“, erklärt Manfred Münzl, Produktmanager von Balluff, die neue Lösung. Die passende Hochgeschwindigkeits-Steuerung liefert der Steuerungsspezialist Sigmatek GmbH & Co. KG aus dem österreichischen Lamprechtshausen bei Salzburg. Für ein größeres Publikum gibt es die neue Lösung erstmals auf der Messe K 2004 in Düsseldorf zu sehen.


Die universelle Impulsschnittstelle vereint nicht nur die Funktionen der P- und M-Schnittstelle, sondern erlaubt erstmals auch über DPI/IP-Protokoll (Digital Pulse Interface / Integrated Protocol) den bidirektionalen Datenaustausch zwischen Steuerung und Sensor. Bei jedem Anfahren der Spritzgießmaschine werden automatisch Seriennummer, Ultraschallgeschwindigkeit, Fertigungsdatum sowie Länge der Messstrecke aus dem Sensor abgerufen. Damit wird überprüft, ob der richtige Wegaufnehmer angeschlossen ist. Darüber hinaus kann der aktive Bereich in der Steuerung hinterlegt werden, sodass eine „out of range“-Fehlermeldung ausgegeben wird, sobald der aktive Messbereich überschritten wird.

„Den Nutzen haben Anwender und Maschinenbauer gleichermaßen“, erklärt Franz Aschl, Software Manager des Steuerungsherstellers Sigmatek. „Bei der Erstinbetriebnahme der Maschinen oder bei einem Austausch des Wegaufnehmers entfällt die zeitaufwendige und oftmals auch fehlerbehaftete, manuelle Eingabe der Sensorparameter. Einfaches Anschrauben und Kabelanschließen genügen und die Anlage ist sofort wieder betriebsbereit. Dank „Plug and Play“ sind lange Stillstandzeiten sowie Schäden am Werkzeug aufgrund falsch dimensionierter Wegaufnehmer so gut wie ausgeschlossen.“





Erste Sensoren dieses Typs befinden sich bereits in Spritzgießmaschinen zur Fertigung von DVDs und CDs im Einsatz. Sie steuern die auf 1/100 mm genauen Bewegungen und dies zuverlässig an sieben Tagen in der Woche mit jeweils drei Schichten. Je nach Taktzeit ergeben sich damit mehrere Millionen Lastwechsel pro Jahr. Magnetostriktive Systeme halten dieser Beanspruchung bei konstant hoher Messgenauigkeit und Reproduzierbarkeit problemlos Stand, wobei sie in der Regel die gleiche Lebensdauer wie die Gesamtanlage erreichen. Linearpotenziometer dagegen unterliegen konstruktionsbedingt Verschleiß und Verschmutzung, weiß Manfred Weiss, Marketing Manager von Sigmatek. „Sie müssen immer wieder nachjustiert und früher oder später auch ausgetauscht werden. Dabei genügt es nicht, die Wegmesssysteme einfach anzuschrauben. Null- und Endpunkt müssen jeweils neu eingestellt und das Gerät auch mechanisch richtig positioniert werden.“
Für die digitalen Wegmesssysteme spricht seiner Meinung nach auch die absolute Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störfeldern. Diese Voraussetzung ist für den Einsatz von hoch präzisen Spritzgießmaschinen an außereuropäischen Produktionsorten mit Stromschwankungen und Spannungsspitzen im Versorgungsnetz unabdingbar.

Die Wegaufnehmer
Die Wegaufnehmer BTL6 in der Schutzart IP 67 nach IEC 529 bestehen aus einem hermetisch abgedichteten, runden Profilgehäuse aus eloxiertem Aluminium, das den Wellenleiter nicht nur zuverlässig vor dem Eindringen von Verschmutzungen und Feuchtigkeit schützt, sondern auch eine hohe Vibrations- und Schockbelastbarkeit bietet. Der Messpunkt wird ohne Energiezufuhr durch einen passiven Positionsgeber auf der Messstrecke berührungslos markiert, wobei Messbereiche zwischen 50 und 1500 Millimeter realisierbar sind. 

Mit einer Auflösung von < 10 µm und einer Reproduzierbarkeit von < 20 µm übertrifft der Micropulse AT alle Anforderungen, die an Wegaufnehmer in Spritzgießmaschinen gestellt werden. Dasselbe gilt für die Linearitätsabweichung von 200 µm bei einer Nennlänge von 500 mm bzw. von  0,02 % FS bei einer Nennlänge größer als 500 mm. „Berücksichtigt man den Wartungsaufwand und die Ersatzinvestition in der Gesamtbilanz, rechnen sich schon heute die magnetostriktiven Wegmesssysteme“, meint Manfred Münzl. Liegen mehrere Bewegungen auf einer Achse, so sind die magnetostriktiven Systeme ohnehin die günstigere Variante. Die BTL6 Wegaufnehmer lassen sich problemlos mit mehreren Positionsgebern ausrüsten, um mehrere Bewegungen gleichzeitig erfassen zu können. Dies muss lediglich von den Konstrukteuren beim Maschinenentwurf berücksichtigt werden.

Steuerung in Echtzeit
Angesteuert werden die Wegmesssysteme durch ein eigens für die Balluff–Sensoren entwickeltes C-DIAS-SPS-Modul von Sigmatek, wobei das „C“ für kompakt, also platzsparend steht. Dank der hohen Packungsdichte des Moduls beträgt die verbaute Fläche nur 1,92 cm² pro I/O-Punkt. Dabei erreicht das Modul eine Scanrate von 30 Millionen I/Os pro Sekunde mit einer Zugriffszeit von 0,28 µs. Damit arbeitet das System jitterfrei, was einer exakten Positionsmessung zugute kommt. Es lassen sich bis zu fünf magnetostriktive Wegaufnehmer mit insgesamt 20 Positionen anschließen, genug um alle Bewegungen an den vier typischen Achsen einer Spritzgießmaschine ansteuern zu können. Wer weitere Maschinen anbinden möchte, kann weitere C-DIAS-Module in den Baugruppenträger integrieren.

Ein leicht zu handhabender Verriegelungsmechanismus sorgt für die Fixierung auf dem Modulträger und stellt gleichzeitig die elektrische Verbindung zwischen den einzelnen Modulen für den parallelen Datenaustausch her. Im Falle eine Funktionsstörung bietet die Steckvorrichtung dann auch einen schnellen Modulaustausch. Im Gegensatz zu Feldbussystemen, wie dem CAN-Bus, der ebenfalls bidirektional arbeitet, so Franz Aschl von Sigmatek, kennt die DIAS-Steuerung bei zeitkritischen Anwendungen keine Probleme mit der Zykluszeit, wenn mehrere Wegmesssysteme angeschlossen sind. Das System arbeitet in Echtzeit und ohne jeglichen Jitter des Geschwindigkeitssignals. Aufwendige Elektronik am Sensor wie bei der Feldbusanbindung ist überflüssig. Darüber hinaus gestaltet sich nach Aussagen von Sigmatek die Fehlersuche im Falle einer Störung sehr einfach.


Systembus DIAS als Option

„Die Steuerung wurde bewusst offen konzipiert und lässt sich in die unterschiedlichsten Automatisierungskonzepte integrieren“, so Manfred Weiss weiter. Entscheidet sich der Anwender für das modular aufgebaute Sigmatek SPS–System DIAS, kann der Aufbau lokal oder dezentral erfolgen, wobei der Datenaustausch über den Systembus DIAS (Distributed Automation System), eine patentierte Eigenentwicklung von Sigmatek, erfolgt. Mit nur einem Bussystem können alle Aufgaben in einem Automatisierungskonzept erfüllt werden und dies von der Steuerung bis zum Antrieb in Echtzeit. Zusätzliche Busknoten werden nicht benötigt, was wiederum hilft, die Kosten effizient zu minimieren. Dabei lassen sich dezentrale Module ohne Geschwindigkeitsverlust über Lichtwellenleiter anschließen. Bei einer lokalen Anordnung werden die Module elektrisch über den Baugruppenträger oder eine Twisted-Pair-Verkabelung verbunden.



Oktober 2004


Neues Multi-I/O-Modul für C-DIAS-SPS-System


Das neue CIO 011-Modul von Sigmatek ist die ideale Ergänzung im C-DIAS-SPS System, um eine optimale Abstimmung der benötigten I/Os im Schaltschrank zu erreichen. Bei einer Modulbreite von nur 25 mm sind 8 digitale Ein- und Ausgänge sowie 2 Zähler und ein interruptfähiger Eingang vorhanden. 2 analoge Eingänge und ein analoger Ausgang runden die Funktionalität ab.



Viele Funktionen in einem Modul
Das Modul besitzt 8 digitale Eingänge. Zwei Eingänge sind als schnelle Zähler für 25 kHz ausgeführt und ein weiterer Eingang kann ein interruptfähiges Signal absetzen. Zudem sind in dem Modul 8 digitale Ausgänge integriert, welche kurzschlussfest und für 2A ausgelegt sind. Die Leuchtdioden zeigen den aktuellen Status an und ermöglichen eine Diagnosefunktionalität, d.h. sinkt die Versorgungsspannung der Ausgänge unter 18 V, so wird die 4er-Ausgangsgruppe ausgeschaltet und der Fehler durch eine rote LED signalisiert. Diese Diagnosefunktionalität kann auch im Anwenderprogramm ausgewertet werden. Weiters stehen 2 analoge Eingänge mit einem Messbereich von 0 – 10 Volt und einer Auflösung von 12 Bit zur Verfügung. Der analoge kurzschlussfeste Ausgang ist für eine Spannung von ± 10 Volt konzipiert.

Schnelle Kommunikation im C-DIAS-SPS-System
Durch die parallele Datenübertragung erfolgt die Kommunikation zwischen CPU und I/O-Modulen mit höchster Geschwindigkeit. Dies bedeutet bei einer Scanrate von 30 Millionen I/Os pro Sekunde eine Zugriffszeit auf ein Byte in nur 0,28 µs.




September 2004


Applikationsbericht
Setzmaschine der Extraklasse


Der Weltmarktführer für Pflanzen-Setzmaschinen Tuinbouw Technisch Atelier (TTA) vertraut auf die Automatisierungs-Technologie von Sigmatek. Neue Maschinen bestechen durch technische Innovationen wie das Gantry-Prinzip, ein selbst entwickelter Greifer, und seit einigen Jahren ein modernes Steuerungssystem, welches perfekt auf die Maschinen von TTA abgestimmt ist. Die Technologie, auf der diese Innovationen beruhen, ist von verblüffender Einfachheit aber „no-nonsense“ – genauso wie Direktor Anne den Hartigh seinen Betrieb führt.



Die Herausforderung
Die moderne Blumenzucht hat nichts mehr mit der guten alten Handarbeit zu Großmutters Zeiten zu tun. Heutzutage kommen vollautomatisierte Maschinen mit Digitalkameras zum Einsatz, denn die Anforderungen an die Verarbeitungszeit werden immer höher.Um das Wachstum der Pflanzen zu ermöglichen, müssen diese in bestimmten Zeitintervallen von einer kleineren Zelle (Topf) in die nächst größere Zelle (Topf) umgesetzt werden. Diesen Vorgang nennt man „Pikieren“. Dabei ist es wichtig, dass die junge Pflanze nicht beschädigt wird. Ein Pflanzenbehälter kann bis zu 512 Zellen beinhalten und es gilt in möglichst kurzer Zeit mit einer vollautomatisierten Maschine diese umzusetzen. Zuvor jedoch muss mit einer Kamera die Position vom Behälter genau erkannt und überprüft werden, ob die Zellen voll bzw. leer sind. Natürlich wird bei diesem Vorgang gleichzeitig geprüft, ob die Setzlinge bereits die richtige Größe haben bzw. ob die Farbe der Blume stimmt. Denn in einem Behälter sollen immer die selben Farben oder ein bestimmtes Muster vorkommen. Um mehrere tausend Pflanzen pro Stunde umzusetzen, sind Geschwindigkeit und Genauigkeit relevante Faktoren.



Die Innovationen
Die geniale Idee von Den Hartigh ist ein Greifer, mit dem die zarten Pflänzchen aufgenommen werden. „Der Greifer darf den Stängel nicht beschädigen. Dieses Problem wurde dadurch gelöst, dass beim Senken des Greifers ein darunter liegender Stift ausgefahren wird, der den kleinen Wurzelballen etwas anhebt. Sobald sich der Greifer mit dem Pflänzchen wieder hebt, kehrt der Stift in seine Ausgangsposition zurück. Eine einfache, jedoch sehr wirksame Neuerung, die eine Beschädigungen des Pflanzenmaterials vermeidet“. Der TTA-Fixer ist eine vollautomatische Setzmaschine für das hundertprozentige Befüllen der Zellen mit Pflanzenmaterial. Die Zelle wird zunächst mit dem Visionssystem gescannt; so weiß die Maschine, welche Zellen leer sind. Danach werden die Pflanzen mit dem Pflanzengreifer eingesetzt.  In Verbindung mit der TTA-Ausblasmaschine wird eine noch höhere Präzision erreicht. Das ist zum Beispiel im Falle von Verschmutzungen oder sehr großen Pflanzen von Vorteil. Die Zellen werden zuerst mit einer Digitalkamera mit dem TTA-Visionsystem gescannt. Die einzelnen Parameter einer Zelle wie Größe, Farbe oder Position der Pflanzen können individuell angepasst werden.  Die männlichen Pflanzen haben nur eine Blüte, die weiblichen Pflanzen haben mehrere Blüten. Einige Wochen nach der Aussaat gibt es einen minimalen Farbunterschied, der von einer „Progressiv-Scan“-Visionskamera erkannt wird. Nach der Auswahl gelangen die Zellen mit den männlichen Pflanzen in den Ausblasbereich, wo diese durch Druckluftdüsen von unten aus der Zelle geblasen werden. „Unsere Lösung ist eine Kombination des Visionssystems mit einer Pflanzmaschine, die den Ertrag enorm verbessert.“


50.000 Pflanzen pro Stunde

Beim Pikieren geht es um enorme Mengen. Das erkennt man auch an der gigantischen Kapazität einer vollautomatisierten Setzmaschine. Der Maschinentyp TTA-PRE ist für den Einsatz in mittleren und großen Betrieben konzipiert. Diese Maschine ist wahlweise mit 16 bis 64 Pflanzengreifern ausgestattet und die Kapazität liegt zwischen 12.400 und 50.000 Pflanzen pro Stunde. Jeder Pflanzengreifer wird von einem individuellen Mikroprozessor mit dazugehörigem Servomotor gesteuert. Durch die Anwendung dieser Technik kann der TTA-PRE nach jedem erdenklichen Muster pflanzen.
Das „Einstudieren“ eines neuen Pflanzmusters ist einfach. Per Knopfdruck werden die Greifer in den „Freilauf“ geschaltet. Jeder Greifer wird manuell in die richtige Position gebracht, und diese Position wird wiederum per Knopfdruck als die soeben „gelernte“ Position gespeichert. Bereits erlernte Programme und Einstellungen werden gespeichert und sind bei Bedarf später aus dem Speicher abrufbar.





Gantry-Prinzip
Um den stetig steigenden Anforderungen an die Geschwindigkeit der Maschinen gerecht zu werden, wurde ein Antriebssystem entwickelt, bei dem die Greifer mit ihrer Bewegung eine fließende, gleichmäßig gekrümmte Kurve beschreiben. Dies steht im Gegensatz zu dem eher ruckartigen Bewegungsmuster, das beim Einsatz einer „einfachen“ Steuerung entsteht. Beim sogenannte Gantry-Prinzip, treiben zwei feststehende Servomotoren über einen einzigen Treibriemen zwei Achsen (Y und Z) an. Dies ergibt die äußerst dynamische Gantry-Bewegung. Ein weiterer Servomotor ist für die weniger dynamische X-Achse, welche nur die (einzustellende) Streuung der Greifer festlegt, vorhanden.


DIAS-SPS-System - schneller und genauer
Die bestehende Steuerung wurde durch das DIAS-SPS-System mit dem Programmiertool LASAL Class ersetzt. Wichtigste Ergebnisse dieser Umstellung in Verbindung mit dem verwendeten Gantry-Prinzip sind eine um 25 bis 30 % höhere Geschwindigkeit des Systems, eine Positionierungsgenauigkeit von 0,5 mm, sowie eine durch die objektorientierte Programmierung ermöglichte verbesserte Wiederverwendbarkeit der Software.
Der weitere Vorteil vom System-DIAS liegt darin, dass HMI, SPS und Motion Control im DTC 281 Bedienterminal integriert sind. Dazu gibt es unterschiedliche, dezentral konfigurierte DIAS-Module. Das gesamte System ist eine Art virtuelles Motherboard, bei dem die Kommunikation zwischen den verschiedenen Orten über den DIAS-Bus auf dieselbe Art und Weise abläuft, wie zwischen nebeneinander liegenden Modulen.
Anstelle eines festen Modulträgers, an dem verschiedene I/O befestigt werden, handelt es sich bei DIAS um eine sogenannte Funktionseinheit, bestehend aus einem Funktionsmodul (digitale und/oder analoge I/Os, Positioniermodule, Servomodule usw.) und den dazugehörigen Anschlussklemmen, an die die gesamte Feldverkabelung angeschlossen werden kann. Es sind also keine zusätzlichen Anschlussklemmen mehr erforderlich.
Ein Vorteil der Programmiersoftware LASAL besteht darin, dass die CPU-Zeit ganz gezielt genutzt werden kann. Für jede Aufgabe kann eine CPU-Zeit definiert werden. Der „Gantry“-Antrieb weist einen „Realtime“-Teil für die Servotechnik von 2 ms auf, 10 ms sind für die zyklische SPS-Aufgabe reserviert, und die restliche CPU-Zeit steht für weniger wichtige Aufgaben wie die Visualisierung zur Verfügung.



Projektierungssoftware LASAL
LASAL ist ein Softwarepaket von Sigmatek für die objektorientierte Programmierung der SPS, Motion Control und der Visualisierung. Das zentrale Merkmal der objektorientierten Programmierung ist die Verwendung von Bibliotheken mit verschiedenen „Klassen“. Aus den Klassen können „Objekte“ abgeleitet werden, d. h. kleine Teile eines Programmcodes. Im Fall von TTA ist zum Beispiel „Gantry“ ein solche Klasse, die bei einem neuen Projekt einfach aus der Bibliothek genommen und über drag and drop in das neue Projekt integriert werden kann. Lediglich nicht zum Projekt gehörige Parameter müssen ggf. noch angepasst werden. Die Definition von Master und Client ist genauso einfach. Die Verbindung eines Sensors mit einem Regler erfolgt zum Beispiel dadurch, dass mit der Maus auf dem Bildschirm „Linien“ vom Eingang zum Ausgang gezogen werden. Die zu den verschiedenen Objekten gehörigen Interfaces sind bereits definiert, so dass diese Arbeit ebenfalls entfällt. Ein wesentlicher Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin, dass die Software den Nutzer vor Fehlentscheidungen schützt. Die Verbindung von nicht kompatiblen Sensoren und Reglern ist ausgeschlossen. So entsteht schnell ein klares Schema für die Steuerung.

Übrigens muss es nicht bei einer rein virtuellen Präsentation des Steuerungsnetzwerkes bleiben. Mit LASAL Class kann man das Projekt während des Programmierungsprozesses auch erweitern und anpassen. So ist es z. B. logisch, während der Programmierung gleichzeitig die Werte des Encoders einschließlich der Prozesse, die innerhalb der eigentlichen Steuerung ablaufen, auf dem Bildschirm mit zu verändern.



September 2004



Neue CPUs für das C-DIAS-SPS-System


Mit der kraftvollen CCL 911 CPU und der kompakten CCL 081 stellt SIGMATEK zwei weitere Controller für das C-DIAS-SPS-System vor. Ein leistungsstarker Geode-Prozessor und die bereits integrierten Ethernet- und USB-Schnittstellen verleihen der CCL 911 die nötige Performance um anspruchsvolle Applikationen mit Leichtigkeit bewältigen zu können. Die kompakte CCL 081 ist für den kleineren Anwendungsbereich hervorragend geeignet - zumal das Preis-Leistungs-Ergebnis ausgezeichnet ist. Dennoch können mit dieser CPU auch zeitkritische Anforderungen gelöst werden. Somit bietet Sigmatek die passende CPU zu den unterschiedlichen Anforderungen in der Automatisierungstechnik. Das Projektierungstool LASAL gewährleistet die Kompatibilität des Anwenderprogramms in der gesamten Produktfamilie.


Leistungsstarke CCL 911
Die neue CCL 911 ist die stärkste CPU für das C-DIAS-SPS-System. Mit der Power von einem GEODE-Prozessor können mit einer einzigen CPU sowohl anspruchsvolle Applikationen als auch die dazugehörige Visualisierung  leicht gelöst werden. Die integrierte USB-Schnittstelle ermöglicht ein einfaches  Programmupdate bzw. das Nachladen von Rezepturen oder Maschinendaten. Zusätzlich können weitere Geräte wie zum Beispiel Tastatur, Maus, Sicherungsmedien etc. angeschlossen werden. Die Premium-CPU ist mit 2 unabhängigen Ethernet-Anschlüssen ausgerüstet. Somit ist die Programmierung über das Netzwerk im laufenden Betrieb jederzeit möglich. Weitere integrierte Schnittstellen sind der CAN-Bus und der DIAS-Bus. Als interner Programm- und Datenspeicher stehen 28 MB zur Verfügung. Zusätzlich ist noch eine Flash Speicherkarte mit 32 MB vorhanden.

Universelle, kompakte CCL 081
Die neue CCL 081 wurde speziell in Hinblick auf ein interessantes Preis-Leistungs-Verhältnis konzipiert. Die CPU hat die gleiche Performance wie die bestehenden DIAS-CPUs. Durch den INTEL 386er Prozessor beträgt die Befehlsausführungszeit typische 0,3 µs. Somit ist die CCL 081 auch für den Einsatz bei zeitkritischen Anwendungen hervorragend geeignet. Für kleine bis mittlere Anwenderprogramme stehen ausreichend Programmspeicher und Datenspeicher zur Verfügung. Für die Anschaltung eines Textterminals ist die CAN-Bus-Schnittstelle bereits integriert. Dies macht die CPU für den universellen Einsatz bestens geeignet.

Highspeed-Kommunikation in kompakter Bauform
Durch die hohe Packungsdichte der Module beträgt die verbaute Fläche nur 1,9 cm2 pro I/O-Punkt bei einer Breite eines Einzelmoduls von 25 mm. Durch die parallele Datenübertragung erfolgt die Kommunikation zwischen CPU und I/O-Modulen mit höchster Geschwindigkeit. Dies bedeutet bei einer Scanrate von 30 Millionen I/Os pro Sekunde eine Zugriffszeit von nur 0,28 µs pro Byte.

Echtzeit durch Synchronisation und ohne Jitter
Die taktsynchrone Arbeitsweise von C-DIAS erlaubt einen praktisch jitterfreien Peripheriezugriff. Ein stabiler Takt wird durch Verwendung eines synchronen Taktsignals am Bus-System erreicht. Die CPU sendet einen Impuls an sämtliche intelligente Bus-Teilnehmer, welche sich auf dieses Signal aufsynchronisieren. Es wird sichergestellt, dass die Werte jitterfrei von der CPU eingelesen werden. Über den DIAS-Bus werden auch die digitalen Servoantriebe synchronisiert. Somit ist der Lageregelkreis jitterfrei geschlossen. Dies erhöht bei Regeltechnik-Anwendungen die Regelgüte, und bei Motion Control-Anwendungen die Genauigkeit einer Maschine um ein Vielfaches.

Projektierungssoftware LASAL
Die Projektierungssoftware LASAL von SIGMATEK vereint alle Funktionalitäten zur Lösung von Automatisierungsaufgaben – All-in-One. Mit den einzelnen Tools LASAL CLASS, -SCREEN, -TEXT und -MOTION werden Aufgaben wie Projektierung, Visualisierung und Motion Control mit einem einzigen System realisiert. LASAL ist ein weltweit einzigartiges Projektierungstool, welches über objektorientierte Programmierung mit Client-Server-Technologie und grafischer Darstellung verfügt. Gegenüber bisherigen Systemen am Markt findet LASAL auf mehreren Plattformen Verwendung. Sämtliche SIGMATEK-Produkte wie CPUs, Terminals und Industrie-PCs werden dabei unterstützt und die Kompatibilität des Anwenderprogramms ist somit gewährleistet.

ablaufen, auf dem Bildschirm mit zu verändern.


August 2004


Applikationsbericht
Gerätemanagement im Krankenhaus mit
voll automatisiertem Schließfachsystem


In Krankenhäusern ist auf Grund geänderter Finanzstrukturen sowie der Einführung neuer Abrechnungssysteme ein modernes Gerätemanagement zur effizienten Verwaltung des Geräteparks noch zwingender geworden. Moderne Krankenhäuser verwalten einen immer größer werdenden Gerätepark, um die bestmögliche medizinische Behandlung für ihre Patienten zu gewährleisten. MAWATEC™ hat dafür ein vollautomatisiertes Schließfachsystem entwickelt, dessen Herzstück – die Steuerung – von der Firma SIGMATEK ist.


Reduktion von Zeit- und Organisationsaufwand
In der Praxis zeigt sich, dass trotz eines ausreichenden Geräteparks immer wieder temporäre Engpässe auftreten können. Für Krankenschwestern und Pflegepersonal entsteht so häufig ein erheblicher Zeitaufwand, da die benötigten Geräte erst auf benachbarten Stationen ausgeliehen werden müssen. Ein beachtlicher Teil der Kosten für Betrieb und Unterhalt der Geräte, lässt sich durch ein entsprechendes Gerätemanagement einfach und dauerhaft reduzieren.

Modularer Aufbau der Anlage
Wird die herkömmliche Geräteverwaltung durch ein modernes, computergesteuertes Gerätemanagement ersetzt, ist eine Reduzierung des vorhandenen Gerätebestandes in einer Größenordnung zwischen 10 und 15% möglich. Ebenso entfällt die Beschaffung zusätzlicher Geräte. Ohne zusätzliches Personal können 24 Stunden täglich technische Ausrüstungen verwaltet oder ausgegeben werden. Die Schließfachanlagen bestehen aus einzelnen Moduleinheiten, die beliebig aneinander gereiht werden können. Die Modulbauweise garantiert dem Anwender eine problemlose Anpassung der Anlage an seine Anforderungen. Die Fachgrößen werden auf die Gerätegröße abgestimmt. Der vorhandene Raum ist dadurch optimal genutzt. Durch den modularen Aufbau besteht auch jederzeit die Möglichkeit, die Anlage zu erweitern.


Verwendung in Industrie, Handel und Bildungseinrichtungen
MAWATEC™ entwickelt und produziert computergestützte Schließfachanlagen nicht nur für Spitäler, sondern auch für Industrie und Handel, öffentliche Einrichtungen, Schulen und Universitäten. Überall dort, wo technische Geräte, Werkzeuge oder Lehrmittel von vielen Menschen gemeinsam genutzt werden, kommen die patentierten, computergestützten Ausleih- und Ausgabesysteme zum Einsatz. Aber auch im Bereich der Warenausgaben im Groß- und Einzelhandel oder für Medikamentenausgabe finden die Schließfachsysteme ihre Verwendung. Das computergesteuerte Gerätemanagement-System (CMS) wurde im Jahr 2000 patentiert.



SPS-Steuerung von SIGMATEK macht jedes System autark
Für die Steuerung sind Qualität, Zuverlässigkeit und Datensicherheit der Steuerungskomponenten wesentliche Kriterien. Es muss sichergestellt werden, dass jedes System autark arbeitet, d.h. wenn keine Verbindung zum nächsten oder übergeordneten System hergestellt werden kann, muss dennoch ein geregelter Zugriff auf die Fächer möglich sein. Diese Daten müssen in der SPS zwischengespeichert werden und zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Verbindung wieder aufgebaut wurde, automatisch abgeglichen werden. Nur so kann eine totale Datensicherheit gewährleistet werden. SIGMATEK liefert mit der SPS-Steuerung das Herzstück jedes Gerätemanagementsystemes. Der Compact-Controller DCC 080 besitzt für die Vernetzung der einzelnen Moduleinheiten bereits die CAN-Bus-Schnittstelle. Über die RS 232 wird der Chipkartenleser angeschlossen, welcher die Geräteinformation an den Datenspeicher übergibt. Weitere Ein- und Ausgangsmodule signalisieren den aktuellen Status jedes Faches bzw. steuern die Fachfreigabe. Über den CAN-Bus werden alle Daten dem Zentralrechner übermittelt. Das computergesteuerte Managementsystem verwaltet alle Informationen und stellt über eine WEB-basierende Bedieneroberfläche alle relevanten Daten übersichtlich zur Verfügung.


Jederzeit Information über den Depotbestand
Durch die speziell entwickelte Software haben alle Benutzer jederzeit die Möglichkeit, sich direkt am eigenen Arbeitsplatz darüber zu informieren, ob das benötigte Gerät im Gerätedepot zur Verfügung steht oder wo es sich zur Zeit befindet. Zeitaufwendige Telefonate und langwieriges Suchen nach dem benötigten Gerät entfallen somit. Sollte ein Gerät defekt sein, so steht dem Anwender sofort ein Ersatzgerät zur Verfügung. Jeder Anwender besitzt eine Benutzerkarte, mit der er bei Bedarf das benötigte Gerät aus dem entsprechenden Schließfach entnehmen kann. Der Benutzer identifiziert sich über Sicherheitscodes.



Protokoll über jeden Ausleihvorgang
Alle Vorgänge – von der Entnahme bis zur Rückgabe – werden vom Zentralrechner registriert und in Protokollen verarbeitet: Name der ausleihenden Person, Funktionsbereich, Zeitpunkt der Entnahme, Angaben zum entnommenen Gerät, Nummer des Schließfaches und vieles mehr. Bereitstellung und Rückgabe erfolgen über eine integrierte Barcode-Leseeinheit. Service und Überprüfung der Geräte lassen sich durch hinterlegte Prüf- und Wartungstermine bestens koordinieren. Dadurch werden höhere sicherheitstechnische Standards erreicht und Kosten deutlich reduziert.



Juni 2004

Salzburger Nachrichten:
Sigmatek steuert Maschinen und Roboter


Wenn Sie eine Zahnbürste in die Hand nehmen oder ihr Fenster eine moderne Thermoverglasung hat, können Sie fast sicher sein, dass das gute Stück etwas mit einem innovativen Salzburger Unternehmen zu tun hat: Die in Lamprechtshausen ansässige Firma Sigmatek steuert nämlich ganze Kompanien von Produktionsmaschinen und Industrierobotern weltweit. Ob Spritzguss, Glaserzeugung, Heizungen oder Apparaturen in der Fleisch- und Wursterzeugung: Fast immer steckt dahinter geballtes Know-how über elektronische Steuerungen aus dem Technologiezentrum im nördlichen Flachgau.


Modernes Produktions- und Dienstleistungszentrum in Lamprechtshausen
Das 1988 gegründete, in Lamprechtshausen bei Salzburg angesiedelte Unternehmen beschäftigt 180 Mitarbeiter, der Umsatz liegt bei rund 27 Millionen Euro. Derzeit werden rund 25 Mio. Bauteile pro Jahr verarbeitet. Bis heute wurden ca. 750 unterschiedliche Geräte entwickelt, zur Serienreife geführt und in tausenden von Maschinen eingesetzt. Höchste Qualitätsstandards sichern perfekte Lösungen. Vertriebsstandorte in den wichtigsten internationalen Industriezentren unterstützen den Expansionskurs. Innovation, Qualität und hohe Serviceorientierung sind wichtige Erfolgsfaktoren.



Berufschancen für junge Techniker
Exzellente Produkte, innovative Entwicklungen und außerordentliche Leistungen entstehen nur mit bestens ausgebildeten Mitarbeitern. SIGMATEK setzt hier in besonderem Maße auf Absolventen der Höheren Technischen Lehranstalten, Fachhochschulen und Technischen Universitäten. Die Türen stehen aber auch Jugendlichen offen, die einen Lehrberuf ergreifen wollen. Betriebsintern wird zudem ein sehr ambitioniertes Aus- und Weiterbildungsprogramm umgesetzt. Die Entwicklung von technisch spezialisierten Fachkräften wird bei SIGMATEK mit modernem Personalmanagement gesteuert. Betriebseigene Aus- und Weiterbildung sichert den Mitarbeitern ein breites Spektrum an Berufsmöglichkeiten.



Individuelle Lösungen durch Hardware- und Softwarekomponenten
SIGMATEK entwickelt Automatisierungslösungen, die Arbeitsabläufe mittels modernster Elektronik beschleunigen und vereinfachen. Basis dafür sind verschiedene Hard- und Softwarekomponenten, mit deren Hilfe sich die Kundenanforderungen optimal umsetzen lassen. Die Kombination von im Unternehmen entwickelten speicherprogrammierbaren Steuerungen und eigens konstruierten Industrie-PCs sind bei anspruchsvollen und "kritischen" Anwendungen die richtige Wahl, um professionelle Lösungen schnell und kostengünstig zu realisieren. So nimmt jeder von uns ständig Produkte des täglichen Lebens in die Hand, ohne sich bewusst zu sein, dass dahinter Technik aus Salzburg steckt. Die Stoßstange am Auto, die Heizung im Keller, die Käsekrainer am Grill, ein perfekt präparierter Schi oder auch die Musik-CD: Bei ihrer Produktion hat (fast) immer die Steuerungstechnologie von SIGMATEK “die Finger im Spiel”.



April 2004

Neuer C2400-Industrie-PC von SIGMATEK


Mit dem neuen C2400 erweitert die Firma SIGMATEK die IPC-Familie. Neben einer ausgezeichneten Basisausstattung gehören auch ein CD-ROM und Diskettenlaufwerk zum Standard. Es stehen vier freie Slots für die individuelle Konfiguration zur Verfügung.


Mittels skalierbarer Power ist der Einsatz unterschiedlicher Prozessortypen bis zum Intel P4 mit 2,4 GHz möglich. Das servicefreundliche Gehäuse ermöglicht einen einfachen und schnellen Karteneinbau.Präsentiert wird der neue C2400-IPC auf der Hannover Messe in Halle 9 Stand D61.

Skalierbare Power im robusten Gehäuse
Der neue Industrie-PC von SIGMATEK stellt die optimale Ergänzung zur bestehenden IPC-Reihe dar. Durch die mechanisch robuste Konstruktion ist der IPC für den Maschinenbau und dem Industrieeinsatz hervorragend geeignet. Eine klare Linienführung vom Gehäuse verschafft viel Platz für Erweiterungen. Der IPC bietet somit viele Einsatzmöglichkeiten. Mittels verschiedener verfügbarer Prozessorleistungen, von 1,2 GHz bis 2,4 GHz, kann eine individuelle Anpassung an die unterschiedlichen Kundenanforderungen erfolgen. Der in der Standardversion vorhandene Arbeitsspeicher von 128 MB kann bis auf 2 GB erweitert werden. Die Speicherkapazität der Festplatte beträgt 30 GB.

Großzügige Ausstattung der Schnittstellen inklusive CD-ROM Laufwerk

Bereits in der Basisversion sind alle wichtigen PC-Schnittstellen vorhanden wie zwei 10/100 Mbps Ethernet-Schnittstellen, zwei USB, zwei serielle Schnittstellen, Druckeranschluss, VGA für Monitor und PS/2 für Maus und Tastatur. Für zusätzliche Steckkarten stehen vier freie Slots zur Verfügung. Davon sind drei als PCI Steckplätze und einer als PCI/ISA Steckplatz vorhanden. Die leichte und einfache Zugängigkeit zu den Slots erlaubt einen schnellen und komfortablen Karteneinbau. Alle Rechneranschlüsse sind für die einfache Montage hinten ausgeführt. An der Front des C2400-IPCs befindet sich serienmäßig ein CD-ROM Laufwerk und ein Diskettenlaufwerk. Optional ist auch ein CD-RW Laufwerk verfügbar. Das eingebaute Universal-Netzteil, welches mit 115 V bis 230 V versorgt werden kann, verfügt über ausreichend Power für alle Erweiterungen. Der C2400-IPC besticht nicht nur durch seine Möglichkeiten und seiner Ausstattung, sondern auch durch sein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.



März 2004

Neue SIGMATEK-Terminals mit DVI-Anschluss


Die SIGMATEK-Produktpalette umfasst bei den Bedienterminals ein breites Spektrum. Vom 8-Tasten-Display bis zum individuell nach Kundenwünschen designten Terminal ist alles möglich. Nun kommt eine neue Generation von Bedien- und Anzeigegeräten: Die DVI-Terminals aus dem Hause SIGMATEK haben den wesentlichen Vorteil, dass diese als abgesetzte Lösung verwendet werden können, womit eine Distanz zwischen Terminal und Industrie-PC von bis zu 15 m möglich ist.

Eine abgesetzte Lösung für Schaltschrankeinbau und Tragearmsystem
Die vollgrafischen Bedienterminals zeichnen sich durch ihre kompakte Bauform und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten aus. Die Einbautiefe beträgt 2,7 cm, wobei sowohl die Kabelführung als auch der Kabelanschluss nach unten ausgeführt sind. Auch für die Zugentlastung vom Kabel sind mehrere Halterungen vorgesehen. Das Terminal ist so konzipiert, dass sowohl der Einbau in die Front eines Schaltschrankes als auch die direkte Montage an ein Tragearmsystem möglich ist. Bei der Erweiterung mit einer Tastatureinheit erfolgt die Kabelführung in dem bereits vorgesehenen und integrierten Kabelkanal auf der Rückseite. Damit erhält man eine durchdachte und formschöne Gesamtlösung.

Typen- und Funktionsvielfalt ohne Kabelsalat
Bei den DVI-Terminals stehen ein 5,7 Zoll, 12 Zoll und ein 15 Zoll TFT-Bildschirm zur Verfügung. Für die komfortable Bedienung sind alle mit Touch ausgerüstet. An der Gehäusefront vom 12 Zoll und 15 Zoll Gerät sind 3 USB-Anschlüsse ausgeführt. Diese ermöglichen den einfachen Anschluss von Maus, Tastatur, USB-Stick, Sicherungsmedien, etc. Der genormte DVI-Anschluss wurde für die Verbindung zum Industrie-PC um einige Leistungsmerkmale erweitert. Durch den neuen S-DVI-Anschluss sind in einem einzigen Kabel die digitalen Signale für den Bildschirm, die Informationen vom Touch, der CAN-Bus, USB und die Spannungsversorgung zusammengefasst. Der S-DVI-Anschluss beendet den Kabelsalat. Die integrierte CAN-Bus-Schnittstelle ermöglicht den Anschluss von mehreren Tastatureinheiten.

Tastatureinheit
Im selben Design wie das Terminal steht auch eine Tastatureinheit bereit. In der Standardausführung sind bereits sowohl ein Zahlen- und Cursorblock als auch 12 Funktionstasten integriert. Weiters sind 54 Drucktasten und 9 LEDs frei programmierbar. Die individuelle Beschriftung der Taste erfolgt mit Einschubstreifen. Der in der Front eingebaute Not-Aus-Taster ist bereits bis zum Stecker verkabelt. Kundenspezifische Anpassungen und Entwicklungen werden realisiert.

Visualisierungstool von SIGMATEK

Auch die Visualisierungssoftware kommt aus dem Hause SIGMATEK. Mit LASAL Screen steht ein leistungsfähiges HMI-Tool zur Verfügung, welches direkt auf den zentral verwalteten Variablenpool der Steuerung zugreift. Dadurch ist ein schneller und flexibler Bildaufbau möglich. Mit der Projekterstellung in Unicode werden alle Sprachen unterstützt und eine Online-Sprach- und Einheiten-umschaltung erlaubt den weltweiten Einsatz.


Februar 2004

SIGMATEK nutzt GPS für intelligente Steuerungsaufgaben


SIGMATEK hat für die C-DIAS-Steuerungsfamilie ein neues Feature entwickelt: Ein GPS-Modul, das die Einsatzmöglichkeiten der Produkte – etwa bei Verkehrsleitsystemen – erweitert. Für alle Maschinen und Anlagen, die mit dem GPS-Modul ausgerüstet sind, steht weltweit eine synchrone Uhrzeit zur Verfügung, das beispielsweise für die Aufzeichnung zeitkritischer Abläufe von großer Bedeutung ist.

Navigationssystem im C-DIAS-Modul
Mit GPS – dem satellitengestützten Navigationssystem – können exakte Positionsbestimmungen vorgenommen werden. Das neue CGPS-Modul von SIGMATEK findet Einsatz in Schiffen, Bussen und Zügen. Vor allem bei Verkehrsleitsystemen für Busse und Züge dient es zur Anschlusssicherung. Das CGPS-Modul empfängt gleichzeitig Signale von bis zu 12 Satelliten.



Dadurch ist eine permanente Datenübermittlung gesichert und beste Empfangsqualität garantiert. Gemäß der Norm NMEA0183 stehen Datensätze wie Standortbestimmung, Höhe, Geschwindigkeit, Bewegungsrichtung, Entfernungsangaben, Datum und Uhrzeit, etc. zur Verfügung. Die Antenne ist über eine BNC-Buchse direkt an das Modul angeschlossen. Die Produktreihe C-DIAS bietet eine große Leistungsfähigkeit in kompakter Bauform. C-DIAS-Module werden als komplette, eigenständige Steuerung oder als Erweiterung zum bestehenden DIAS-System verwendet.  Mit LASAL steht eine modernes Projektierungssoftware aus dem Haus SIGMATEK zur Verfügung. Das Tool, welches dem Anwenderprogramm die empfangenen Satellitendaten bereitstellt, beinhaltet fertige Software- und Hardware-Klassen. 

Weltzeit UTC
(Coordinated Universal Time)Das von SIGMATEK entwickelte CGPS-Modul empfängt die Weltzeit UTC (Coordinated Universal Time). Dies hat den Vorteil, dass weltweit eine synchrone Uhrzeit zur Verfügung steht. Die Weltzeit UTC wurde 1926 als Ersatz für die Greenwich Mean Time (GMT) eingeführt. Beim weltweiten Einsatz von Anlagen und Maschinen weisen so Datensätze mit Zeitstempel wie z. B. Alarmmeldungen, Tagebücher oder Betriebszustände immer eine exakt synchronisierte Uhrzeit aus.



Jänner 2004

Product & Information Guide auf CD-ROM


Ab sofort ist der neue „Product & Information Guide (V2.0)“ von SIGMATEK auf CD-ROM erhältlich. Die CD ist eine kompakte Sammlung aller Folder und Broschüren und beinhaltet Produktübersicht, Imagebroschüre sowie System DIAS und Projektierungssoftware LASAL. Wesentlicher Bestandteil ist jedoch der elektronische Produktkatalog, der durch die einfache und übersichtliche Menüführung besticht. Das ermöglicht eine schnelle und gezielte Navigation durch die einzelnen Produktgruppen.


Als besonderer Service wurde im Produktkatalog ein eigener Download-Bereich integriert. Für alle SIGMATEK-Produkte können Datenblätter mit detaillierten technischen Informationen im PDF-Format heruntergeladen werden. Sämtliche Informationen dieser CD-ROM sind in drei Sprachen abrufbar (Deutsch, Englisch und Chinesisch). Zusätzlich enthält die CD ein Video, das alle Vorteile und Leistungsmerkmale der Produktreihe C-DIAS veranschaulicht. Interessenten können den Product & Information Guide jederzeit kostenlos bei allen SIGMATEK-Vertretungen anfordern.