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November 2005

Sigmatek erweitert die Familie der Visualisierungsgeräte
Neues, abgesetztes CAN-Bus Touch-Grafikdisplay


Seine Kernkompetenz im Bereich leistungsfähiger Visualisierungsgeräte für die Automatisierungsbranche stärkt Sigmatek mit einem neuen Grafikdisplay mit Touchbedienung. Über CAN-Bus Anschluss kann dieses über weite Distanzen von der Steuerung abgesetzt werden. Das neue Bedienterminal ist bereits im neuen Corporate Design des Salzburger Unternehmens gestaltet, bei seiner Entwicklung wurde größter Stellenwert auf optimale Ergonomie und damit fehlerfreie Bedienbarkeit gelegt.


Die Familie der Einbau- und Bedienterminals der Lamprechtshauser Automatisierungs-spezialisten umfasst den Bereich vom einfachen Textterminal mit 2 x 20 Zeichen bis hinauf zum Grafikdisplay mit Touchbedienung und 15“ (380 mm) XGA-TFT-Farbdisplay. Damit steht für jede Aufgabenstellung die optimale und jeweils ökonomischste Lösung bereit.

CAN-Display ETT 221
Das ETT 221 ist ein optimal auf die Sigmatek Steuerungslinien DIAS und C-DIAS abgestimmtes Mensch-Maschine-Interface. Die Kommunikation zur Steuerungs-CPU erfolgt über CAN-Bus mit normierten Übertragungsraten. Standardmäßig mit 500 kBd können so Distanzen von 80 m überbrückt werden. Das monochrome Display besitzt eine Auflösung von 240x128 Pixel und zeichnet das ETT221 als kostengünstige Einstiegsklasse für grafische Bedienoberflächen aus. Die weiße LED-Hintergrundbeleuchtung sorgt für ausgezeichnete Lesbarkeit und besitzt eine außerordentlich hohe Lebensdauer. Die Bedienung erfolgt über einen analog resistiven Touch-Screen. Durch die komplett in die Aluminium-Frontplatte eingelegte Folie sind aufgeworfene Folienecken passe. Das ETT 221 kann über einen Einschubstreifen kundenspezifisch beschriftet werden und natürlich ist auch eine an die Maschine angepasste Farbgebung möglich. Schnellspannverschlüsse zur einfachen Montage sind ebenso standardmäßig integriert wie eine umlaufende Dichtung, um den Einbau des ETT 221 in Schutzklasse IP 64 wasser- und staubdicht zu ermöglichen.


November 2005

Die Botschaft: Performance - Lösungskompetenz - gelebte Partnerschaften
SIGMATEK erstrahlt auf der SPS/IPC/DRIVES
in neuem Corporate Design


In seinem rund zwanzigjährigem Bestehen hat sich das Salzburger Unternehmen Sigmatek zu einer der ersten Adressen der Automatisierungsbranche entwickelt. Auf der Nürnberger Messe SPS/IPC/Drives 2005 vom 22. – 24. November hat man unübersehbar gezeigt, dass man sich nun selbstbewusst zu Wort meldet. In einem erfrischend neuen Auftritt präsentierte Sigmatek den Messestand und die gesamte Produktpalette erstmals im neuen Corporate Design des Unternehmens. Fortschritt und Aufbruchstimmung kommuniziert auch die von der Geschäftsleitung in das Unternehmen getragene Corporate Identity. Sie schreibt die seit Firmengründung bewährten Tugenden zukunftssicher fort. Ergänzt werden diese durch die Zielsetzungen „Vertrauen“ nach innen und außen, „Durchgängigkeit“ von bedingungslos kundenorientierter Strategie und Erscheinungsbild sowie „Nachhaltigkeit“ in Tradition, Perfektion und Qualität.

Die Performance
Die Sigmatek Produkte profitieren von den gebündelten Erfahrungen aus unterschiedlichsten Branchen innerhalb eines breiten Kundenspektrums an Maschinen- und Anlagenherstellern. Neuentwicklungen werden somit schnell zu Standards für weite Anwendungsbereiche und damit zu kostengünstigen, langfristig verfügbaren Serienprodukten. Durch die beständige Weiterentwicklung garantiert man jeweils höchstes „state of the art“, wobei die Ab- und Aufwärtskompatibilität gewährleistet bleibt. Durch ein ausgeklügeltes Schaltungsdesign wird die Zuverlässigkeit aller Baugruppen erhöht. Das intelligente „reduce to the maximum“ bedeutet für die Anwender, dass ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis erreicht wird.

Die Leistungskompetenz

Im Sinne der mathematischen Bedeutung des griechischen Sigma lebt man den Firmennamen bei Sigmatek als: „In Summe Technik.“ In den Kernkompetenzen Visualisieren, Steuern und Regeln ist man Systemanbieter: Kunden erhalten nicht Komponenten, sondern jeweils maßgeschneiderte, voll funktionsfähige Lösungen aus erster Hand. Dies umfasst die Hard- und Softwareseite und erstreckt sich von der Applikation bis hin zur erfolgreichen Inbetriebnahme der ersten Maschinen oder Anlagen bei den OEM-Kunden. Durch die universelle Ausrichtung ist man dabei in den unterschiedlichsten Branchen – von der Biomasseheizung bis zur Spritzgussmaschine – tätig. Diese breite Branchenstreuung kommt allen Anwendern der Sigmatek Produkte zugute, weil Trends bei Sigmatek standardisiert werden und dann für die Kunden oft einen meßbaren Wettbewerbsvorteil bedeuten können. Dabei ist Sigmatek für sein blitzschnelles Umsetzen von der Planung bis zur Serienreife geschätzt.

Gelebte Partnerschaften

Die Struktur des Unternehmens ist eng auf die Zusammenarbeit mit OEM-Maschinen- und ‑Anlagenherstellern und deren Bedürfnisse ausgerichtet. Dadurch ergeben sich langjährige und sich gegenseitig voran tragende Partnerschaften mit flexiblen Lösungen: Individuelle Kundenwünsche werden gemeinsam erarbeitet und effektiv realisiert. Die dahinter stehende Philosophie: Gleichzeitig mit jeder Anforderung entsteht auch deren Lösung. Man muss sie nur suchen und auch finden wollen!

Corporate Data
SIGMATEK zählt zu den führenden Herstellern von Automatisierungslösungen für den Maschinen- und Anlagenbau. Mit einem Produktspektrum das von Best Cost bis zu High End Anwendungen alle Anforderungen erfüllt, wurden in der rund 20 jährigen Firmengeschichte unzählige Lösungen in enger Partnerschaft mit den Kunden zur Serienreife entwickelt. Der Philosophie des Unternehmens entsprechend, sind diese grundsätzlich langfristig verfügbar. Durch innovative Steuerungs-, Visualisierungs-, und Motionkomponenten werden die Spezifikationen der Maschinen- und Anlagenhersteller nahtlos abgedeckt. Neue Trends des Marktes werden wachsam beobachtet, auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft und in kürzester „time-to-market“ in innovative Produkte umgesetzt. Das garantiert Kundenlösungen aus einem Guss, mit Hard- und Software aus erster Hand. Die eigene Forschung, Entwicklung und Fertigung sichert dem Salzburger Unternehmen, das derzeit rund 200 Mitarbeiter beschäftigt, einen Platz an der Spitze der Automatisierungstechnologie. Vertriebsstandorte in den bedeutenden internationalen Industriezentren unterstützen den gezielten Expansionskurs. Qualität ohne Kompromisse und die in stetigem Dialog gepflegte Kundenorientierung auf höchstem Niveau sind maßgebliche Bausteine auf dem Erfolgsweg von SIGMATEK.

September 2005

Top-Features für MSR: Robust, kompakt und wartungsfrei
Smart Industrie-PC mit Pentium M Performance

Nomen est Omen beim neuen Smart Industrie-PC von Sigmatek. Smart ist er durch die zukunftssichere Pentium M Technik mit einer Taktfrequenz von 1,4 GHz. Für anspruchsvolle Industrieeinsätze optimal geeignet machen ihn seine kompakte Bauform, die robuste Technik und die Wartungsfreiheit. Für Einsatzbedingungen mit extremen Anforderungen an die Ausfallsicherheit kann das Betriebssystem auf eine Compact-Flash-Karte installiert werden.

Da bis 50 °C Umgebungstemperatur grundsätzlich kein Lüfter erforderlich ist, entfallen in dieser Version alle beweglichen Teile. Nach außen kommuniziert wird über eine Vielzahl an Schnittstellen, die alle gängigen Standards und wichtige Feldbusse abdecken.

Hohe Integrationsdichte bedeutet geringen Platzbedarf
Der Smart Industrie-PC (S-IPC) ist ein sehr kompaktes Kraftpaket, das hohe Rechenleistung mit geringer Stromaufnahme kombiniert. Das Herzstück, ein Pentium M Prozessor, ist in seiner Leistungsfähigkeit mit dem „Consumer-Bruder“ Pentium IV vergleichbar. Die Sicherheit einer langen Verfügbarkeit wird durch seine Zugehörigkeit zur Embedded Division von Intel garantiert. Ein optimiertes Aufbaukonzept sorgt beim S-IPC dafür, dass bis zu Umgebungstemperaturen von 50 °C passive Kühlung vollständig ausreicht. Für einen Betrieb bis zu 60 °C kann ein weiteres Konstruktions-Highlight punkten: Ein industriegerechtes Duallüftermodul lässt sich einfach unten am Chassis montieren. Dazu ist keinerlei Verkabelungsaufwand erforderlich, denn der Anschluss erfolgt „automatisch“ über bereits vorhandene Steckverbindungen. Interessant ist auch ein weiteres Feature: Denn außer über die Festplatte und/oder Compact-Flash kann der S-IPC auch über die USB-Schnittstelle gebootet werden.

S-IPC: Für alle Anwendungen gerüstet
Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass alle Anschlüsse von vorne steckbar und ebenfalls alle erweiter- und tauschbaren Module von vorne zugänglich sind. Das erleichtert die Arbeit bei der Installation, Um- und Aufrüstung, sowie bei einem Service auch unter engen Platzverhältnissen. Ein neu entwickeltes Wechsellaufwerksmodul lässt sich mit zwei IDE-Geräten (Festplatte, CD, DVD) bestücken. Zwei Compact-Flash-Kartenhalter erweitern die Speichermöglichkeiten und ermöglichen einen festplattenlosen Betrieb. Mit einer Vielzahl standardmäßig integrierter Schnittstellen und zusätzlichen 2 PCI-Steckplätzen lassen sich alle gewünschten externen Geräte und Netzwerke anschließen. So sind etwa 2x Ethernet 10/100, 2x RS232 (RS485), 3 x USB 2.0, PS/2 und LPT vorhanden. Der Anschluss von Displays kann über die VGA, DVI oder S-DVI (für Entfernungen bis zu 15 m) erfolgen. Darüber hinaus sind CAN-Bus und der Sigmatek-Echtzeit-DIAS-Bus integriert. Damit lässt sich der S-IPC auch optimal als Hochleistungs-steuerung mit integrierter Visualisierung einsetzen.


Kundenspezifisch oder serienmäßig modular erweiterbar
Der Smart Industrie-PC wurde von Sigmatek als zukunftsweisendes Gerät entwickelt und durch die eigene Produktion steht die komplette Technologie im Hause Sigmatek zur Verfügung. Das sichert eine lange Verfügbarkeit des Systems und somit die Investitionen der Kunden. Eine weitere Steigerung der Systemverfügbarkeit ergibt sich durch die Überwachung von Innen- und Prozessortemperatur. Der Tausch der Batterie ist im ausgeschalteten Zustand möglich, d.h. die Daten im CMOS-RAM und die Uhrzeit gehen nicht verloren.



August 2005

IPC steuert smarte Power

Präzise Niettechnik ist für Automotive-Zulieferer ein Dauerthema. Die HPS Innovation GmbH in Anthering bei Salzburg widmet sich diesem Thema seit Jahren. Mit dem C-DIAS-IPC von Sigmatek setzen die Salzburger nun ihr Steuerkonzept „Smart Power NT1“ um. Dieses Steuerkonzept wird für Nietmaschinen, Pressen, Schrauber, Bohr- und Gewindeschneideinheiten eingesetzt.

Die Firma HPS Innovation GmbH ist ein junges dynamisches Unternehmen und wurde 1992 von Ing. Günther Außerdorfer gegründet. Die Unternehmensschwerpunkte sind Pneumatik und Hydraulik. Als die HPS Innovation GmbH 1996 die Vertretung der Schweizer Firma Bodmer Küsnacht AG übernahm, kam auch Niettechnik mit angeschlossener Automatisierung dazu. Diese Fügetechnik ist vielfältig einsetzbar. Über zahlreiche unterschiedliche Nietformen wird eine Vielzahl von Verbindungen geschaffen – mittlerweile kann sogar Kunststoff genietet werden.„Bodmer ist ein alteingesessener Nietmaschinenhersteller,“ berichtet Günther Außerdorfer, „der seine Maschinen weltweit vertreibt. Wir sind schon seit geraumer Zeit Generalvertreter für Österreich und arbeiten mit dem Stammhaus in Küsnacht sehr eng zusammen.“

HPS entwickelt neue Niet-Steuerung
Im Zuge dieser engen Zusammenarbeit begann das Team um Ing. Außerdorfer die bestehende Steuerung der Nietmaschinen weiterzuentwickeln. Ein erfolgreiches Projekt, denn heute wird diese Steuerungstechnologie auch vom Schweizer Maschinenhersteller eingebaut und vertrieben. Schon das alleine wäre für ein Unternehmen wie HPS ein umfangreiches Programm, doch HPS ist auch noch in anderen Bereichen aktiv: „Wir bauen auch komplette Produktionsautomaten und alles, was mit Hydraulik und Pneumatik zu tun hat. Wir haben eine eigene Blockfertigung und machen im Bereich Sondermaschinenbau auch umfangreiche Systemlösungen,“ umreißt der Geschäftsführer sein Programm. Dieses Programm wird in einem Firmenverbund umgesetzt:

Im Betriebsgebäude der HPS sind eine Elektronikfirma für Antriebstechnik und mit der Firma Pichler & Strobl GmbH eine mechanische Fertigung mit neuester Technologie untergebracht. „Wir haben also hier mindestens die selben Möglichkeiten, wie ein entsprechendes Großunternehmen“, sagt Günther Außerdorfer, der viel von Kooperation hält. So arbeitet Günther Außerdorfer auch mit dem steirischen Automatisierungs-Unternehmen MSRA Technik zusammen, dessen Geschäftsführer Ing. Kurt Totz er seit vielen Jahren kennt: „HPS war auf der Suche nach einem neuen Steuerungssystem, mit der die Nietmaschinen ausgerüstet werden können. Ing. Totz erarbeitete die benötigten Hardware-Voraussetzungen und entwickelte für uns die komplette Software zur Steuerung der Nietmaschine“.

"Das Problem bei der derzeit verwendeten Maschinensteuerungen ist die komplexe Anwendungsbedienung und die komplizierte Menüführung“, umreißt Gerhard Neuhofer, der technische Leiter bei HPS die Ausgangssituation. „Es war sehr schwierig und aufwendig, wenn die Parameter für die Maschineneinstellungen geändert werden mussten. Mit dem von uns eingesetzten grafischen Touch-Display werden nun Bildseiten aufgebaut, die nur das jeweils Relevante anzeigen. Das ist weniger verwirrend, als wenn alle – auch für die Bedienung unnötigen – Funktionen angezeigt werden.“

Perfekte Basis: IPC von Sigmatek
Für die neue Steuerung „Smart Power NT1“ war HPS auf der Suche nach einer Hochleistungs-Steuerung, berichtet Gerhard Neuhofer: „Als wir gemeinsam mit Ing. Totz das Pflichtenheft für die neue Steuerung „Smart Power NT1“ erstellten, verwies Ing. Totz auf seine langjährigen guten Erfahrungen mit den Automatisierungs-Systemen von Sigmatek. Wir haben uns also an Sigmatek gewandt, weil wir für unseren Regelablauf eine sehr schnelle Steuerung benötigten. Erst mit der geringen Regelzykluszeit des Compact Industrie PCs wurde es möglich, einen hydraulischen oder pneumatischen Zylinder mit der gewünschten Genauigkeit von 1/100 mm zu positionieren, wenn dieser mit maximaler Geschwindigkeit von 40 km/h fährt. Daraus ergab sich eine enge Zusammenarbeit mit Sigmatek.

Wobei die Steuerung noch lange nicht voll ausgenutzt wird, wie Helmut Fritz von Sigmatek betont: „Der verwendete Analogeingang ist bei weitem nicht ausgelastet. Sollten in Zukunft noch schnellere Mechaniken am Markt verfügbar sein, wird der C-IPC auch diese Mechaniken steuern können, ohne an seine Leistungsgrenzen zu stoßen.“ Dem pflichtet Gerhard Neuhofer bei: „In diesem Fall ist es zwar wichtig, einen so schnellen Regler zu haben, aber der Elektronik folgt ja die Mechanik, und da ist man eben schnell an der Grenze. Die Steuerung kann zwar noch mehr, aber es gibt keinen mechanischen Teil, der diese Leistung umsetzen könnte.“


Mit Ethernet bis ins Service
„Smart Power NT1“ steuert den Nietvorgang - die Steuerung kann aber auch optional die Bewegung eines CNC-Tisches und SPS-Funktionen, z. B. für die Ausrichtung von Niederhaltern, im IPC mitübernehmen. Auch viele weitere Funktionen, wie z. B. die Aufzeichnung der Zyklusdaten für das Qualitätsmanagement, können auf einfache Weise eingegeben werden. Wenn die Nietmaschinen nicht als Stand-Alone-Geräte, sondern im Maschinenverbund betrieben werden, stehen dem Anwender zwei Möglichkeiten offen, erläutert Gerhard Neuhofer: „Entweder binden wir die Steuerung über ein CAN-Bus-System ein, oder wir bieten eine logische und einfache Verknüpfung mit digitalen Ein-/Ausgängen. Wir können alle für die übergeordnete Steuerung relevanten Parameter ein- bzw. wieder auslesen. Die Implementierung in einen Maschinenverbund wird einfach. Auch wenn Ethernet als Bus-System eingesetzt wird, sind wir bestens positioniert. Der C-IPC ist mit einer Ethernet-Schnittstelle ausgerüstet. Wir sind also auch für diese Kommunikationsform offen. Zur Zeit nutzen wir die Ethernet-Schnittstelle bereits für Servicezwecke. Wir können uns via Internet mit dem PC in die Kundensteuerung einloggen und prüfen, welches Problem aufgetaucht ist. Das ist ein Service, den unsere Kunden gerne annehmen. Denn wenn eine Nietmaschine in einer Produktion ausfällt, ist rasche Aktion gefragt, die wir mit unserem 24-Stunden-Service für ganz Österreich auch garantieren. Bevor wir jedoch den Monteur losschicken, können wir prüfen, ob vielleicht nur ein Fehler bei der Parameter-Eingabe vorliegt, der ohne Monteureinsatz bereinigt werden kann. Falls doch ein Monteureinsatz notwendig ist, können wir feststellen, welche Ersatzteile eventuell mitgenommen werden müssen.“

Erfahrungen mit dem Industrie PC C-IPC
HPS ist mit dem Preis-Leistungsverhältnis von Sigmatek sehr zufrieden. Dazu Ing. Außerdorfer: „Wir haben es jetzt geschafft, eine CNC-Maschine auf den Markt zu bringen, die ein Drittel weniger kostet als eine herkömmliche CNC-Maschine. Das wiederum war nur in Verbindung mit dieser neuen Steuerung und unserer guten Programmierung machbar.“Wenn während der Entwicklung Adaptierungen nötig waren, konnten diese durch einen Anruf bei Sigmatek leicht bewerkstelligt werden: „In zwei oder drei Stunden hatten wir die Lösung am Tisch und konnten wieder weiter arbeiten. Sigmatek war bei diesem Projekt ein wichtiger Partner für uns. Erst durch die Automatisierungs-Systeme DIAS konnten wir unser neues Steuerungskonzept „Smart Power NT1“ unseren Vorstellungen gemäß umsetzen.“

April 2005

P-DIAS: Neue I/O-Modulbaureihe in IP 67 Ausführung

Das „Protective Modul“ aus dem Hause Sigmatek ist eine Neuentwicklung für das bewährte Automatisierungssystem DIAS. Für den dezentralen Einsatz werden die IP 67 I/Os einfach und unkompliziert an den echtzeitfähigen DIAS-Bus angeschlossen. Die Highlights der P-DIAS Module: für die Konfiguration der Module wird keine zusätzliche Software benötigt, die Module bieten zahlreiche Diagnosemöglichkeiten und sind mit einem revolutionären Ultra-Lock-Steckverbinder ausgerüstet.

Modular, flexibel und kompakt
Die neuen P-DIAS-Module sind die perfekte Ergänzung von dezentralen I/Os der DIAS-Reihe. Die Module sind für die Schutzart IP67 ausgelegt und somit optimal für den modularen, dezentralen Aufbau geeignet. Sie sind mit dem bestehenden DIAS-SPS-System völlig kompatibel. Die Kommunikation erfolgt über den echtzeitfähigen DIAS-Bus. Auf Flexibilität wurde größtes Augenmerk gelegt. So sind z.B. die Digitalmodule mit acht Kanälen bestückt, die als Ein- oder Ausgang frei wählbar sind. LEDs zeigen den aktuellen Status jedes einzelnen Sensors oder Aktors an und ermöglichen so eine genaue Diagnose-Funktionalität. Zusätzlich verfügt jeder Anschluss über eine rote LED, die auftretende Störungen meldet, d.h. es findet eine Überwachung auf Überlast und Kurzschluss statt. Mit der Projektierungssoftware LASAL können diese Informationen im Anwenderprogramm eingebunden oder ausgewertet werden.

Neues Stecksystem
Neu ist der M12-Ultra-Lock Steckverbinder. Das Verriegeln erfolgt automatisch beim Stecken, das Entriegeln durch Ziehen der Verriegelungsmutter. Diese einzigartige Schnellanschlusstechnik des Ultra-Lock Systems bietet Anwendern deutlich schnellere und einfachere Installationsmöglichkeiten als die herkömmlichen Schraubsysteme. Daraus ergeben sich reduzierte Arbeitskosten, höhere Produktivität sowie weniger Arbeitsaufwand.

Februar 2005

Applikationsbericht:
High-End-Automatisierung ermöglicht 10-µm-genaue Fertigung
und schafft 500 Präzisionsteile pro Minute


Eine beachtliche Taktzahl, die der niederösterreichische Maschinenbauer SBT Stanzbiegetechnik mit seinen Produktionscentern für die Herstellung von Stanzbiegeteilen in Verbindung mit Kontaktschweißen erreicht. Dass zugleich auch höchste Präzision der produzierten Teile – vorwiegend für die Elektro- und Elektronikindustrie – gewährleistet werden muss, macht die Automatisierung der angesprochenen Maschinen nicht gerade einfach. Da braucht es schon einen entsprechenden Hersteller als verlässlichen Partner, der die Synchronisierung der elektrischen Achsen in Echtzeit ebenso im Griff hat wie die Steuerungs- und Visualisierungstechnik, und der zudem mit hoher Verfügbarkeit aufwarten kann.

Einen solchen kompetenten und vor allem auch verlässlichen Partner hat SBT in Lamprechtshausen gefunden. Denn bei der Salzburger Automatisierungsschmiede Sigmatek erfährt der mittelständische Maschinenbauer – neben der tadellosen Produktqualität – auch jene technische Unterstützung, die vom früheren Lieferanten nicht geboten wurde, wie Peter Buxbaum, zuständig für die Vertriebsleitung und das Qualitätsmanagement bei SBT Stanzbiegetechnik, gleich zu Beginn im Gespräch mit AUTlook festhält: „Mit Sigmatek arbeiten wir seit rund zweieinhalb Jahren zusammen. Bei unserem früheren Lieferanten, von dem wir alle Automatisierungs- und Antriebskomponenten bezogen, konnten wir mit der Art und Weise, wie wir als verhältnismäßig kleiner Kunde behandelt wurde, nicht umgehen.

Wir wurden mehrere Male hängen gelassen, obwohl Liefertermine zugesagt waren. Wir müssen aber unseren Kunden Ersatzteillieferzeiten garantieren – daher brauchen wir einen Lieferanten, auf den wir uns absolut verlassen können.“ Seit bald 25 Jahren firmiert SBT Stanzbiegetechnik – heute in Wöllersdorf und Schönbach in Niederösterreich. Zunächst war Firmengründer Karl Buxbaum als Maschinenhändler tätig, daneben begann er bereits damals mit eigenen Konstruktionen von Stanzbiegewerkzeugen. Es folgte die Entwicklung des ersten Kontaktschweißgerätes und kurz darauf die Einrichtung eines eigenen Werkzeugbaus. „Heute beschäftigen wird uns hauptsächlich mit dem Maschinen- und Werkzeugbau für die Präzisionsteileherstellung. Unser Spezialgebiet ist dabei das Kontaktschweißen – konkret das Aufschweißen von Silber- und Silberlegierungen auf verschiedene Buntmetalle, aber auch Nichteisen- Metalle“, erzählt der Sohn des Firmengründers, Peter Buxbaum, weiter. Mitte der 1980er-Jahre wurden die ersten Kontaktschweißgeräte entwickelt, in den 1990er-Jahren wuchs das Produktspektrum um ein Schnellwechselsystem, welches der Firma den internationalen Durchbruch ermöglichte und um eine weitere Kontaktschweißmaschine ergänzt, sowie um das heutige Flaggschiff des Betriebes – das System »SBTM-300«.

Dieses flexible Produktionscenter wurde speziell für die Herstellung von Stanzbiegeteilen in Verbindung mit Kontaktschweißen, Gewindeformen, Nietzuführung, aber auch für die Montage von Metall- und Kunststoffteilen entwickelt. Je nach Bedarf können die Maschinen mit ein bis sechs Press-, Schweiß-, Niet-, Montage- oder Stanzbiegemodulen ausgestattet werden. Die Werkzeuge lassen sich ohne Verwendung der Produktionsmaschine rüsten und erproben. Nach Beendigung der Produktion werden einfach die Module getauscht, wodurch sich die Stillstandzeiten minimieren. „Unsere Maschinen verarbeiten bis zu fünf Hundertstel Millimeter dünne Bandmaterialen und arbeiten mit Schneidspalten von bis zu 5 µm – und das bei Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 500 Teilen pro Minute“, zählt Peter Buxbaum nicht ohne Stolz die beachtlichen Features auf. Das Klientel für diese Hochleistungsmaschinen findet sich in der Elektro- und Elektronikindustrie und da speziell in der Haushaltselektrik. Geliefert wird in den gesamten EU-Raum ebenso wie nach USA, Asien und sogar Australien – der Exportanteil liegt bei über 95 Prozent des Gesamtumsatzes.

Steuerungs- und Antriebstechnik
Zurück zur Automatisierungstechnik der Präzisionsmaschinen: „Ein wesentlicher Punkt ist die verhältnismäßig hohe Taktzahl von bis zu 500 Teilen pro Minute. Denn unsere Maschinen laufen dabei mit bis zu zehn separaten Servo-Achsen – jedes Modul wird über einen eigenen Servomotor angetrieben. Diese werden elektronisch zueinander synchronisiert und müssen auch bei sehr hohen Taktzahlen winkelsynchron arbeiten“, geht Peter Buxbaum auf die komplexen Anforderungen genauer ein. „Es handelt sich also um eine sehr zeitkritische Automatisierung.“ Die SBT-Techniker hatten zu Beginn der Zusammenarbeit mit Sigmatek konkrete Vorstellungen, welches Ergebnis mit den Produkten der Salzburger Automatisierungsexperten erzielt werden müssen, denn, so Peter Buxbaum: „Wir hatten natürlich von den Steuerungen und Antrieben, die wir früher verwendeten, schon Erfahrungswerte und wussten genau, auf was es bei unseren Anwendungen ankommt.“ In verhältnismäßig kurzer Zeit passte die Sigmatek-Crew die Applikationen an das eigenen Portfolio an – die Serienumstellung wurde zunächst bei den kleineren Automaten vollzogen und dann schrittweise ausgebaut, sodass bald schon alle Produkte von SBT mit Sigmatek-Geräten ausgestattet waren.

Beim Produktionscenter SBTM-300-NC etwa kommen ein Industrie-PC, ein 15"- Touchscreen, bis zu zehn Servoachsen sowie Ein- und Ausgangsmodule aus Lamprechtshausen zum Einsatz. Das »DIAS-Servo-System« sorgt dabei für das optimale Zusammenspiel zwischen den Servoachsen und dem Industrie-PC. Kommuniziert wird über den Feldbus »DIAS-Bus«. Wie schon erwähnt kommt dabei dem Synchronlauf und der Überwachung besondere Bedeutung zu – Sigmatek-Techniker Alexander Holzner zu den Details: „Für die Überwachungen werden interrupfähige Eingänge verwendet, somit können wir auch bei hoher Geschwindigkeit korrekt erfassen. Wegen der hohen Geschwindigkeitsanforderung arbeiten wir mit einem Ein-Millisekunden-Realtime-Task. Der DIAS-Bus mit einer Datenrate von 11 MBd garantiert ein Update von 2,5 Millionen I/Os pro Sekunde und eine Zugriffszeit auf ein Byte von 3,24 µs. Dadurch besteht die Möglichkeit, Positionieraufgaben und schnelle Analogwertverarbeitungen ohne lokale Intelligenz im Modul zu realisieren.“

Am Industrie-PC läuft das Sigmatek-eigene Multitasking-Betriebssystem und die Projektierungssoftware »Lasal – All-in-One«. Mit den einzelnen Tools »Lasal Class«, »-Screen«, »-Text« und »-Motion« werden Automatisierungsaufgaben wie Projektierung, Visualisierung und Motion Control somit aus einer Hand gelöst – sämtliche Sigmatek-Produkte wie CPUs, Terminals und IPCs werden dabei unterstützt. Ein wesentliches Merkmal der Software ist die objektorientierte Programmierung mit grafischer Darstellung, grafischer Projektierung und grafischem Debugging. Auf einen Blick erhält man eine Gesamtübersicht über das Projekt, die Funktionalitäten, den Datenverkehr und die Schnittstellen. Komplexe Zusammenhänge sind dadurch einfach zu erkennen, zu ändern und zu kontrollieren.

                      

Partnerschaft mit Flexibilität
„Unser Vorteil ist, dass wir, anders als bei Sondermaschinenbauern sehr oft üblich, keine Steuerungshersteller vorgeschrieben bekommen. Unsere Kunden verlangen eine funktionierende Komplettlösung, für die wir verantwortlich sind“, kommentiert Peter Buxbaum die Besonderheiten im Branchensegment der Präzisionsteilfertigung. Daher könne man sich voll und ganz auf einen Lieferanten konzentrieren und eine entsprechend enge Partnerschaft eingehen. „Wir müssen versuchen, unsere Maschinen so flexibel wie möglich zu gestalten, um unseren Kunden ein möglichst breites Produktspektrum in ihrer Fertigung zu ermöglichen. Unsere Kompetenz liegt dabei im Maschinen- und Werkzeugbau, in der Steuerungstechnik sind wir keine Spezialisten. Daher brauchen wir einen entsprechend flexiblen Partner an unserer Seite – und genau die Flexibilität von Sigmatek schätze ich ganz besonders“, untermauert Peter Buxbaum seine Zufriedenheit. Mittlerweile sind die Techniker beider Seiten auch schon bestens aufeinander eingespielt – bei der Ende Oktober 2004 zur Fachmesse »Euroblech« in Hannover vorgestellten neuen SBT-Anlage wäre die steuerungstechnische Applikationserstellung bereits sehr schnell und vor allem reibungslos verlaufen. „Wir sind gerade dabei, eine dritte Produktlinie aufzubauen. Diese Maschine nennt sich »Mini-Stamper« – es handelt sich dabei um eine kleine Stanzanlage für Präzisionsteilefertigung, die in einem kostengünstigeren Preissegment angesiedelt sein wird als unser großes Produktionscenter. Sie eignen sich speziell für kleinere und mittlere Präzisionsteile in Verbindung mit Spritzgussmaschinen oder zur direkten Integration in Montagelinien. Auch steuerungsseitig werden diese Maschinen mit einigen Besonderheiten aufwarten – denn bei Geschwindigkeit und Produktionssicherheit wollen wir keine Abstriche machen“, verrät Peter Buxbaum abschließend.

Jänner 2005

Sigmatek und Woodhead Industries arbeiten zusammen

 

Lamprechtshausen - Sigmatek, ein führender Anbieter von speicherprogrammierbaren Steuerungen und Visualisierungsgeräten, und Woodhead Industries, ein führender Anbieter von Produkten für die industrielle Kommunikation und Automatisierungstechnik, gaben die Zusammenarbeit beider Firmen bekannt, mit dem Ziel, ihre Produktlinien und Märkte zu erweitern.

Dabei agiert Sigmatek hauptsächlich als Produkt- und Technologielieferant für die I/O-Technik in der Schutzart IP20. Woodhead bringt seine langjährige Erfahrung bei der Entwicklung und Produktion von Automatisierungskomponenten der Schutzart IP67 / IP69k sowie die technische Kompetenz bei der Unterstützung von über 50 verschiedenen Feldbussystemen ein. Auf Basis dieser gemeinsamen Expertise wird die Kooperation die Entwicklung erweiterter I/O-Produktlinien für beide Firmen mit sich bringen. Dadurch wird Woodhead zu einem weltweiten umfassenden Anbieter für die Automatisierungsinfrastruktur – mit kompletten Verbindungslösungen vom PLC-Interface bis zu den Geräten. „Durch die Zusammenarbeit mit Woodhead finden unsere hochwertigen Produkte in weiteren Zielmärkten ihren Einsatz. Damit setzten wir unseren erfolgreichen Exportkurs weiter fort“, so Andreas Melkus, Geschäftsführer Sigmatek.

Woodhead Industries
Woodhead Industries, Inc., (Nasdaq: WDHD) entwickelt, fertigt und vermarktet leistungsfähige elektrische, elektronische und industrielle Kommunikationsprodukte für den weltweiten Automatisierungs- und Steuerungsmarkt. Mit den industrieweit renommierten Marken wie SST™, Brad Harrison®, mPm®, RJ Lnxx® und applicom® bietet Woodhead weltweit eine Single-Source für industrielle Automatisierungs- und Datenkommunikations-Lösungen. Woodhead betreibt 21 Niederlassungen in 10 Ländern in Nordamerika, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum. Weitere Informationen zu Woodhead Industries stehen unter www.woodhead.com zur Verfügung.

Sigmatek
Sigmatek zählt zu den führenden Unternehmen der Automatisierungsindustrie. Um anspruchsvolle und schnelle Automatisierungslösungen zu realisieren, werden speicherprogrammierbare Steuerungen, Bedienterminals und Industrie-PCs der Produktreihe DIAS entwickelt und produziert. Auch die Projektierungssoftware LASAL ist eine Eigenentwicklung aus dem Hause Sigmatek. Sie entspricht der IEC 61131-3 Norm und verfügt als weltweit einzigartiges Tool über Client-Server-Technologie und objektorientierte Programmierung. Innovation, hohe Qualität und Serviceorientierung sind maßgebend für den Erfolg von Sigmatek. Weitere Informationen stehen unter www.sigmatek.at bereit.